MailCenter FAQ – Fragen und Antworten

Häufige Fragen zum MailCenter und dem Thema E-Mail

Das MailCenter ist ein SAP Add-on, mit dem E-Mails inklusive Anhängen wie Angeboten, Auftragsbestätigungen oder Rechnungen direkt aus SAP versendet werden. Diese FAQ beantwortet die wichtigsten Fragen zu Kosten, Einführung, Formatierung im Corporate Design, SMTP-Anbindung, Verschlüsselung sowie zum E-Mail-Versand von SAP E-Rechnungen.

Auf einen Blick

  • Einsatzgebiet: E-Mail-Versand aller gängigen SAP-Belege (Bestellung, Angebot, Auftrag, Lieferschein, Rechnung, SAP E-Rechnung)
  • Einführung: in der Regel unter sechs Wochen, in einfachen Projekten Go-Live innerhalb einer Woche
  • Voraussetzung: SMTP-fähiger Mailserver, z. B. Microsoft Office 365 – keine zusätzliche Hardware nötig
  • Sicherheit & Design: S/MIME-Verschlüsselung sowie E-Mails im Corporate Design inklusive Pflichtangaben

Der Versand von SAP-Dokumenten per Post verursacht verschiedene Kosten, die oft unterschätzt werden.

Dazu gehören:

  • Porto (z. B. Briefkosten)
  • Arbeitsaufwand (Drucken, Kuvertieren, Frankieren)
  • Verbrauchsmaterialien (Papier, Umschläge, Toner)
  • Geräte (z. B. Drucker oder Kuvertiermaschinen)

Laut Studien liegen die Kosten pro Brief bei ca. 3,90 € (Quelle: Deutsche Bank Research).

Durch den digitalen Versand direkt aus SAP lassen sich diese Kosten deutlich reduzieren.

E-Mails sind ein zentraler Bestandteil der Außendarstellung eines Unternehmens. Sind sie nicht einheitlich gestaltet, wirkt das schnell unprofessionell und kann sogar rechtliche Folgen haben, wenn Pflichtangaben in der Signatur fehlen.

Mit SAP-Mail lassen sich E-Mails:

  • im Corporate Design erstellen
  • mit Logos, Farben und Signaturen versehen
  • so gestalten, dass gesetzliche Pflichtangaben erfüllt werden

Das sorgt für ein professionelles Erscheinungsbild, stärkt die Marke und verbessert die Kommunikation mit Kunden und Lieferanten.

Wer E-Mails automatisiert direkt aus SAP versendet, gestaltet viele Prozesse spürbar effizienter.

Vorteile auf einen Blick:

  • schneller Versand von Dokumenten
  • weniger manueller Aufwand
  • bessere Übersicht über die Kommunikation
  • einfache Integration ohne zusätzliche Hardware

So werden Arbeitsabläufe verschlankt und die Produktivität steigt spürbar.

Die Einführung dauert in der Regel weniger als sechs Wochen.

Typischer Ablauf:

  • Analyse der Anforderungen
  • Installation und Konfiguration
  • Testphase
  • Schulung und Go-Live
  • Dokumentation

Durch die standardisierte Vorgehensweise ist die Implementierung schnell und unkompliziert. Während Testphase und Go-Live steht der Projektleiter für Rückfragen zur Verfügung.

Ja, Unternehmen wie Sortimo setzen SAP-Mail erfolgreich ein. Sortimo entwickelt und vertreibt international maßgeschneiderte Fahrzeugeinrichtungen für Handel, Handwerk und Industrie.

Mit SAP-Mail konnten unter anderem folgende Verbesserungen erzielt werden:

  • schnellere Kommunikation zwischen Mitarbeitenden und Geschäftspartnern
  • effizientere Geschäftsprozesse
  • bessere Organisation der Korrespondenz

Das Beispiel zeigt: SAP-Mail bietet in der Praxis einen messbaren Mehrwert. Die vollständige Success Story können Sie auf unserer Website weiterlesen.

In vielen Projekten erfolgt der Go-Live bereits innerhalb einer Woche.

Voraussetzungen dafür sind:

  • klar definierte Anforderungen
  • strukturierte Projektumsetzung

Dank der standardisierten Implementierung ist eine schnelle Einführung möglich – Unternehmen profitieren dadurch sofort von der Lösung.

SMTP (Simple Mail Transfer Protocol) ist das Standardprotokoll für den Versand von E-Mails.

In SAP bedeutet das konkret:

  • E-Mails können direkt aus dem System versendet werden
  • eine Verbindung zu Mailservern wie Microsoft Office 365 ist möglich
  • zusätzliche externe Tools sind nicht notwendig

So wird der E-Mail-Versand aus SAP einfach, zuverlässig und effizient.

Generic Object Services (GOS) sind Funktionen in SAP zur Verwaltung von Dokumenten und Zusatzinformationen rund um ein SAP-Objekt.

Damit lassen sich:

  • Notizen zu Belägen oder Stammdaten hinzufügen
  • Dokumente direkt am Objekt anhängen
  • Verknüpfungen und Informationen zentral speichern

GOS verbessert die Übersicht im SAP-System und erleichtert die tägliche Arbeit mit Belägen und Stammdaten.

Der Business Document Service (BDS) ist eine Funktion in SAP zur Speicherung und Verwaltung von Dokumenten.

Der Business Document Navigator (BDN) bildet die Benutzeroberfläche, über die diese Dokumente angezeigt und bearbeitet werden.

Gemeinsam sorgen BDS und BDN dafür, dass Dokumente strukturiert gespeichert, einfach gefunden und komfortabel verwaltet werden können.

Für Bilder in E-Mail-Signaturen gibt es zwei Varianten:

Einbetten

  • Das Bild ist direkt in der E-Mail enthalten.
  • Kann zu Problemen mit Spamfiltern führen.

Verlinken (empfohlen)

  • Das Bild liegt auf einem Server und wird in der E-Mail referenziert.
  • Bessere Darstellung und weniger Probleme mit Spamfiltern.

Empfehlung: In den meisten Fällen sollten Bilder in Signaturen verlinkt werden.

Ja, E-Mails aus SAP lassen sich verschlüsseln, zum Beispiel mit S/MIME.

Mögliche Varianten:

  • direkte Verschlüsselung im SAP-System
  • Versand über sichere Mailserver

So werden sensible Daten in der Geschäftskommunikation geschützt und die Sicherheit beim E-Mail-Versand deutlich erhöht.